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08/03/2010 QDA Color Management

Für einen namhaften Automobilhersteller wurde erstmals das QDA für das sogenannte „Color Management“ eingesetzt. Es ist kein neues Modul, sonder nur eine erweiterte Nutzung der QDA-Funktionen. Mit dem Color Management ist es möglich spezielle Anforderungen im Lackierprozess der Automobilindustrie zu erfüllen und spezielle Auswertungen vorzunehmen, die früher nur von Firmen wie DuPont oder BASF möglich waren. QDA unterstützt dabei den Lackierprozess von der Planungsseite her. Das Problem, das die Automobilhersteller zu lösen haben liegt in den Farbunterschieden der einzelnen Teile. Je nach dem welches Material lackiert wird und von welchen Zulieferern die schon lackierten Teile stammen, weisen sie feine Farbunterschiede gegenüber den intern lackierten Teilen auf. Im QDA werden messbare Werte, um die Farben zu definieren und vergleichbar zu machen, geplant, sodass der Automobilhersteller den Zulieferern Empfehlungen für die Farbzusammenstellung sowie den Lackierprozesses geben kann.

Im Gegensatz zum Standardprüfplan kann das Color Management hochkomplexe Toleranzverwaltungen vornehmen. So ist es jetzt möglich durch die Setzung bestimmter Filter, einen, in mehreren Prüfplänen vorkommenden Toleranzwert zentral an einer Stelle zu ändern, ohne dass es nötig ist, jeden Prüfplan einzeln zu öffnen und den Wert zu ändern.

Der Vorteil für den Kunden in der Anwendung liegt in der hohen Zeitersparnis durch die einfache und übersichtliche Verwaltung der Farbparameter.



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